Thomas Dunn                          homepage          

 

Eigene Religion.

Das Absolute. Eigene Gottesumittelbarkeit.

 

Was ist wirklich? Was ist  wahr?

Was steckt hinter der Welt und den Dingen?

 

Die Angst vor dem Tod ist menschlich. Wie ist das Fortleben nach dem Tod? Welches ist der Sinn im Leben?

 

Die Religionen, die wir kennen, befassen sich zuweilen mit diesen Themen. Religionen sind aber Sekten. Sie vermitteln

die absolute Wahrheit nur in Zusammenhang mit antiquierten Anschauungen oder vermischt mit politischen Absichten. Unglaubwürdig sind die organisierten Religionen alle. Denn es wird Gott missbraucht für die Verbreitung von Lügen und für die Ausbreitung von weltlicher Macht. Denkverbote, sinnlose Vorschriften und Riten unterdrücken den Menschen. Auch das Christentum, das wir hier haben, ist eine dogmatisch erstarrte Sekte, bei der nichts stimmt. 

 

Religion an und für sich ist aber kein Unsinn. Der Mensch braucht Religion, er braucht das religiöse Erlebnis. Nicht das, was von Fremdbestimmung und Erziehung her kommt. Sondern das direkte Erlebnis, das eigene Erlebnis. Daher glaube ich, dass der Mensch die Wahrheit selbst suchen soll und zwar in sich selbst. 

 

Wo forsche nun zum Beispiel ich nach dem Absoluten?

Ich hinterfrage die eigene Existenz. Ich hinterfrage die Tatsache, dass ich lebe, fühle. Ich meditiere, was ich erlebe und fühle. Ich sammle mich auf das Wesentliche. Ich erhebe den Geist, indem ich mich dem Niedrigen verweigere. Ich übe mich in Verehrung und Bewunderung für das, was vorhanden ist und am Leben ist.

 

Zu erforschen ist aber auch, was geschrieben ist. Die Evangelien etwa kann man auf ihre Substanz hin durchdringen. Andere heilige Schriften ebenfalls. Man kann stets hinterfragen, was da geschrieben steht. Da ist Unsinn neben Schlüsselsätzen zu finden. Auf einmal kann ein Satz eine Erkenntnis auslösen. Alle heiligen und philosophischen Schriften, die es gibt, sind dazu da, in einzelnen Punkten auf die wirkliche Wahrheit hinzuweisen.

 

Als Ganzes sind aber alle diese Schriften nichts wert. Als System nicht. Als Grundlage für eine Religion nicht. Heilige Schriften sind nie heilig. Da hat nie ein Gott gesprochen. Menschen müssten vermehrt lernen, sich mit Sinn zu verbinden und pseudoreligiösen Ramsch abzulehnen. Was soll etwa die äusserliche Befolgung von religiösen Geboten bringen? Niemand begegnet dem Lebendigen auf diese Weise. Man bestätigt sich eher selber in der eigenen Voreingenommenheit und Begrenztheit. 

 

Demgegenüber hat das SUCHEN NACH EIGENER GOTTESUNMITTELBARKEIT mit echter Erkenntnis und Erleuchtung zu tun:

mit Erhebung in den Geist.  Das ist alternativ.

 

DAS ist das wahre Abenteuer, das es im Leben gibt. Dass es so wenige Menschen gibt, die das verstehen und erstreben, ist wohl eine Folge unserer modernen "Kultur", bei der es nur noch äussere Einflüsse gibt, die sich ausserdem schnell verändern. Es gibt keine innere Kultur mehr. Die Leute kommen kaum jemals bei sich selbst an, gelangen nie zu sich selbst in die Tiefe, wo das Wesentliche ist.

 

 

Wovon fühle ich mich selbst belehrt und geprägt?

Sehr eingeleuchtet hat mir die Advaita-Lehre der Upanischaden.

Es gibt auch andere asiatische Quellen. Asien beginnt am Mittelmeer und endet vor dem Pazifik auf der anderen Seite der Erde. Auch die frühe Zen-Lehre, die in China vor etwa 800 Jahren geblüht hat, hat mir oft gefallen. Da gab es noch eine spirituelle Dichtkunst.

 

Im spirituellen Bereich befindet man sich inmitten eines fliessenden Bereichs. Wichtig sind momentane Erkenntnisse. Man erfasst etwas, doch es hat wohl Wert, aber keine Konturen. Ein Wort mag etwas einfangen, aber Wörter oder auch eine Kombination von Wörtern sind nur Hinweise. Aus Wörtern kann man etwas wie ein Symbol oder Gleichnis machen. Sätze aus Wörtern sind Gleichnisse, auch wenn sie direkt sein wollen.

 

Der absolute Geist regt sich im Menschen bereits über Tausende von Jahren hinweg. Die literarischen Quellen meinen wohl immer dasselbe. Und es entstanden in den verschiedenen Völkern zu den verschiedenen Epochen mehr oder minder gute Schriften und mündliche Überlieferungen. Heute, 2000 Jahre nach Jesus, geht die Inspiration weiter. Was Geist ist oder Gott, regt sich im Menschen. 

 

 

Wenn wir horchen und Fragen stellen, empfangen wir es  (das Absolute). Es ist immer neu.

Es ist neu und erscheint, wo die Seele des Menschen still, abgehoben, frei und offen ist.

 

Heute, wo alles gleich zu einem neuen Sektierertum strebt oder sonst einen hirnlosen "-ismus" hervorbildet, möchte ich auf die Möglichkeit des freien Gebrauchs der Sinne und der Empfindung hinweisen.

 

Was meine Lehrer anbelangt, so sind diese stets verstorben gewesen. 

Inder, Perser, Chinesen, Japaner aus der Zeit der Antike und des Mittelalters bilden die Mehrzahl. 

Eine Übersicht findet man unter "Benützte Literatur". 

 

Da das Christentum uns in einer pervertierten Form begegnet, kann es sein, dass man nicht mehr in den Evangelien lesen mag.  Das Gottesbild stört sehr. Davon abgesehen, findet man in den Evangelien eine grossartige Haltung. An den guten Stellen ist die Gottesunmittelbarkeit fast greibar. Der Gott ist an diesen Stellen eine offene universelle Grösse und nicht ein Götze mit abstossenden Eigenschaften.

Früh wurde ich beeindruckt von der Tatsache, dass es Yoga gibt und dass man etwas "machen" kann in geistig-seelischer Hinsicht.
Dass ein Mensch bei sich selbst EINGREIFEN kann -- etwa durch Meditationsübung oder Yoga -- gehört zu den bedeutenden 
Vermächtnissen der indischen Kultur.

Namentlich erwähnen möchte ich von meinen Lehrern (es gab nur literarische):

Ramana Maharischi oder Maharshi, 
Tschuang-Tse, bzw.  Dschuang Dsi, Meister Eckehart, bzw. Eckhard,  Eckhart, dann Rumi, Patanjali, 
Le Saux, bzw. Abhishiktananda, Linji, Huangpo, das ,was man Jesus v.N. zuschreibt    

usw.

Zu Dank verpflichtet bin ich Bettina Bäumer, der Herausgeberin und Übersetzerin von Werken aus dem Sanskrit.

 

***

 

In einem kleinen Aufsatz möchte ich erläutern, wie ich die Dinge anpacke oder wie sie mich anpacken:

"Meine "Meditationstechnik"
   

Hier nun also ein paar Texte:

Christentum als irre Sekte
Gott im Zerrbild der Lügen

2010


Die Wahrheit, die das Ganze ist 
(ein alter Text, 1996 im Buchhandel gewesen. )

Todestänze der Wilden
..... Die Lehre des Tanzmeisters HOTTOTTE
Spiritualität und Mystik für Europäer, eine Allegorie

Ich im Universum  
 
Leben und Fortleben im Licht - Jesusworte -  
Sept 2008

Der Tod - Leben nach dem Tod   
  
Betrachtungen und Notizen, Aug 2008

Die Zeit 

Ist Zeit das göttliche Wirken?    Dez.2008

Sind Dinge zu lesen als Träger von Botschaften aus dem Jenseits?
    

Ich und Raum.  

Das Ich kennt weder Raum noch Trennung
Aber der Drache macht das Maul auf    Feb.2009
(hier auch Gedanken zu einem darwinistischen Kreationismus)

 

Besinnung mit Wörtern

Die Uonenlehre  - Stationen und Erhebungen

1989 und neu im April 2009

 

 

Ein paar kürzere Texte und Notizen

Benützte Literatur

Vom Nutzen der Erkenntnis   okt08

Der innere Mensch von Linji  

Vermischte Gedanken und Notizen  

 

nicht von mir:  

 

Nah-Todeserfahrungen von D. Rau-Lembke


  Mystische Erfahrung in den Religionen

 

 


 Und wisst ihr, was ich  denke?          

         

interessant auch : www.dunn.ch/nicole     www.coldeve.ch

       www.Fatimadunn.com       www.Myriamdunn.com

 

und natürlich meine Aktivitäten in Kammermusik :

                                                               http://amklavier.dunn.ch

                                                          

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