Die Methode und die Hilflosigkeit dabei
Ich verkaufe hier gar nichts, also auch
keine Methode.
Wer zur Erkenntnis gelangen will, kann die
altbekannten Techniken anwenden:
Gebet, Andacht, Meditation.
Was man dabei machen muss, ist bekannt. Aber
es ist alles total nutzlos, wenn die Motivation fehlt.
Die Suche nach Gott ist keine technische
Angelegenheit, sondern eine ethische.
Das heisst: Es geht um Gesinnung, um die
Ausrichtung der eigenen Person.
Es geht darum, eine Konfrontation zu
ermöglichen. Um eine Öffnung, Entleerung. Es geht mehr um ein Wegtreten als um
einen Auftritt.
Beim Sport mag es um Fertigkeiten gehen, hier
nicht.
Die Regel ist, dass man KEIN Mittel
einsetzen darf.
„Kein Mittel“ heisst, dass von Anfang an
nichts dazwischen sein soll.
Keine Meinung, kein Wunsch, kein Gedanke.
Man darf keine Vorstellung haben (von Gott),
keine Habgier, aber auch nicht Todessehnsucht.
„Befreit euch von allem!“ hat irgend jemand gesagt.
Es sind meistens egozentrische Bestrebungen,
die da gemeint sind wie „ich vermehre“
oder „ich vermeide“.
Warum keine Mittel und keine Technik?
Der Mensch hat es aus sich selbst.
Das Ziel der Suche – Gott, i.S.v. das
Absolute – ist bereits anwesend. Daher gibt es keine Methode.
Es kann sein, dass Bemühungen vom Ziel weg
führen.
Oder auch nicht.
Wir kennen Yoga, Meditation, und
dergleichen.
Das kann je nach dem schon helfen, wie auch
einfach nachdenklich zu sein und in die existenziellen Tatsache eintauchen. Wie
„Ich“, „ich bin“
„da ist etwas“.
Man muss es aus dem Innern heraus kommen
lassen. Es kommt vor, dass ein Mensch näher bei sich selbst ist, wenn er ganz
ohne Denken und ohne Bilder ist, in tiefer Entspannung.
Oder doch ein wenig Technik einsetzen?
Es gibt Leute, die erreichen viel durch
Absicht,
andere verbieten Absichten und predigen die
Absichtslosigkeit.
Es kann sein, dass diese Ansichten deswegen
entgegen gesetzt sind, weil es verschiedene Ebenen gibt.
Technik:
Das Herz empfinden.
In Staunen geraten. (wenn möglich)
Staunen angesichts des Sternenhimmels… ist
Pflicht.
Doch ich verehre Gott – mit Verlaub – nicht nur
in der Weite des Universums, sondern auch wegen seiner materiellen
Nichtexistenz,
bzw. seiner Existenz im Nichtmateriellen.
*
Alles verneinen und alles Geglaubte
vernichten (um das Absolute zuletzt zu sehen)?
jawohl, das ist das ganze Programm.
Erhebung
in den Geist. Ja, natürlich
Glauben?
Das Thema Glauben kommt noch extra .
In einem kleinen Aufsatz möchte ich ein Beispiel bringen: