SUCHE nach GOTT?

 

 

 

Dass es etwas gibt, das „höher“ ist, wird mehrheitlich anerkannt.

 

Es gibt Leute, die sich mit dieser Feststellung zufrieden geben.

Andere nicht: Sie möchten es genauer wissen.

 

Das Motiv, um nach dem Höheren zu suchen, hat jeder in sich. Es geht um das Eigene, die eigene Identität und das Selbstgefühl. 

Ich finde es normal, wenn ein Mensch die eigene Identität – in geistige Hinsicht – besser kennen lernen möchte.

Damit sind wir bei der Suche nach Gott.

 

Wer bin ich? Was bin ich? Wo komme ich her? Warum bin ich da? Wo gehe ich hin?

 

Selbstverständlich muss jeder selber nach Gott suchen.

Was ich da schreibe, kann allenfalls eine Anregung sein. Im übrigen schreibe auch für mich selbst. Denn die Thematik gefällt mir.

 

Vielleicht lohnt sich die Lektüre?

 

Manchmal bin ich in der glücklichen Lage, gute Inspirationen zu haben. Ich werde Eingebungen beglückt!

 

Klar kommt die Suche bei mir aus einem Hunger heraus. Da gibt es ein Verlangen.

 

Dann ging es Schritt um Schritt weiter – nicht sehr weit, aber weiter – und damit machte ich das ganze Leben lang einen Prozess durch, den man Wachstum oder Verwandlung nennen könnte. Welche Verwandlung?

 

Ich selber glaube nicht daran, dass man zu einem Übermenschen werden muss durch ERKENNTNIS. Das ist bei gewissen indischen Vorstellungen oft zu finden.  Das Übermenschentum bis hin zu Gottgleichheit passt schlecht zum Menschen mit seinem Körper. Dennoch gibt es Transformation, bei Menschen, die in spiritueller Hinsicht nach Klarheit suchen.   

 

Was verändert und verwandelt sich? Es sind die Fragen: Wer bin ich? Was bin ich? Wo komme ich her? Warum bin ich da? Wo gehe ich hin? Diese Fragen finden mehr und mehr eine Antwort.

 

Wenn man das richtig versteht, wird deutlich, dass die Suche nach Gott auch mit dem Tod zu tun hat oder mit Todesvorbereitung.

Denn es ist der Tod, der zur Vollendung führt. Wer an den Tod denkt, findet den Ausweg, weiss, dass das Verlassen der unwirklichen Welt kein Verlust ist, ermöglicht das Loslassen. Es geht nicht um materiellen Besitz.  Eher um Dünkel. Stolz, Selbstüberheblichkeit, stumpfsinnige Begrenztheit, ein schädliches Weltbild.

 

SUCHE NACH GOTT meint auch „Erhebung ins Absolute hinein“.  Oder:

Die SUCHE NACH GOTT meint Übergang vom begrenzten Dasein ins Absolute hinein.

 

Die wirkliche Suche nach Gott ist mit engstirnigem Glauben à la Christentum, Judentum, Islam nicht vereinbar.

 

Die wahre Statur Gottes?

Überlegt es selbst! Ich sehe Gott nicht als Figur. Ich habe ihn nicht gesehen, selbstverständlich.

 

Neuerdings vermute ich, dass es sich um eine Person handeln muss, die alles umfasst, umfasst, aber immer auch das Gegenteil davon, Liebe, Hass, Aufbau und Zerstörung. Alle physikalischen Energien und alles menschliche Denken….. alles, vom einzelnen Staubkorn bis zu Galaxien, auch die Milliarden von Gesichtern, Schicksalen im Diesseits von Jenseits. Nur eine PERSON kann das.

 

Eine Person, die ALLES umfasst? 

Ja, ich denke: Wir sind von da herausgekommen und gehen dahin wieder zurück.