Die Bedeutung der heiligen
Schriften
Es
ist klar, dass es keine heiligen Schriften gibt. Da hat nie Gott selbst
gesprochen.
Der
Gott, der im Menschen anwesend ist, hat mal diese, mal jene Inspiration
bewirkt.
Das
schon.
Die
Leute haben es dann aus politischen Gründen aufgeschrieben, um ein
Machtinstrument in die Hände zu bekommen.
Aber
Gott manifestiert sich anderweitig eher noch besser: nämlich in der Natur, in
dem, was vorhanden ist.
Der
Inhalt einer sogenannt heiligen Schrift kann mehr oder weniger gut sein, kann
geistig gehoben sein, dann belehrt er uns. Doch leider sind in diesen Schriften
(z.B. Bibel, Koran) oft auch blöde,
primitive und verlogene Inhalte.
Zu
den heiligen Schriften gehören ohnehin nicht nur die Schriften, die man für die
vorderasiatischen Religionen genommen hat. Es gibt haufenweise andere heilige
Texte, etwa aus Indien, China, Japan. Und die besten Erkenntnisse sind
wahrscheinlich überhaupt nicht aufgeschrieben worden. Es gab stets Menschen und
ganze Völker, die sich scheuten, das Heilige zu missbrauchen.
Die Bedeutung von solchen Schriften
l
liegt
im Lernen, im Kennenlernen.
Da
werden uns Perspektiven eröffnet. Da werden Alternativen gezeigt. Das Geistige
kommt vor. Das Heilige. Die Moral. Das wahre Leben. Das richtige Verhalten.
Wer
Gott (die absolute Wirklichkeit) sucht, entdeckt in solchen Schriften viele
Hinweise. Wer sucht, findet vielleicht einen Schlüsselsatz, der ihm gerade
einleuchtet.
Das
Lebendige ist aber im eigenen Innern. Schriften sind nur zur Anregung gedacht.
Das Markus Evangelium kommentiert
2011