Autor:    Thomas Dunn    siehe www.dunn.ch

 

 

Vermischtes

             Notizen,  Gedanken, Beobachtungen

 

 

Glaube als Füllung des Vakuums

Der Mensch will etwas glauben, denn ein Glaube ist ein Inhalt, und ohne Inhalte ist der Mensch leer.

Da redet ein Pfarrer, man glaubt ihm.  Da liest einer in der Bibel und er glaubt es. Andere haben den Koran in ihrer Umgebung, und sie glauben es. Anderen gefällt Atheismus, und sie glauben dann daran.

Bei all dem geht es ums Vakuum. Was für Inhalte da hinein geraten, ist sekundär.

 

 

  Zum Wort "Himmel": 

 Damit ist eine subtilere Wirklichkeit gemeint, die wir nicht wahrnehmen können durch die Sinnesorgane. Während des leiblichen Daseins kann ein Mensch an verschiedenen Wirklichkeiten teilnehmen. Eher subnormal ist die Wirklichkeit von Wahnsinnigen, Verängstigten, Dementen. 
Als normal gilt die Wirklichkeit, an der die meisten teilnehmen. Diese ist je pro Jahr leicht verschieden und beinhaltet kollektiven Wahnsinn. Als in diesem Sinn "normal" gilt das Leben in Übereinstimmung  mit kollektiven Meinungen und "trends". Es handelt sich um die Welt, die uns in Zeitungen, am Fernsehen und beim Nachbar begegnet, Sport, Reisen, Sexzwänge gehören dazu, die Gesundheit, zu dick und zu mager, das Einkommen, Arbeitslosigkeit und Pandemie. Da sind viele Gedanken und Vorstellungen mit drin, aber eigentlich überhaupt keine Vernunft. 
Die dritte Welt ist die des Träumens. Die vierte die des meditativen Fantasierens. Die fünfte ist die Welt der wirklichen mystischen Erfahrungen. 

"Himmel" ist keine Gewähr für aussergewöhnliche Erlöstheit, scheint mir. "Himmel" gilt allgemein als eine Erlebniswelt von Verstorbenen, in der Verstorbene in Frieden glücklich sind.  Wenigstens das. Ich möchte auch in den Himmel kommen. Aber: Ob man sich im Himmel nicht auch mal zu eng fühlt? Immer Derselbe sein, zeitlos schwebend in Glück und Frieden ...? Immer so eine Art mutierter Mensch, in alle Ewigkeit, nicht aber Gott selbst.....Dann ist man immer noch eine Lichthülse, ein von innen (oder aussen?) beleuchtetes Objekt......

                                                            *

 

Angehörige gewisser Indianerstämme gingen früher in jungen Jahren in die Einsamkeit, meditierten,  hungerten, warteten auf eine tiefe Einsicht, warteten auf ihr Gesicht. Vielleicht tun einige Indianer dies auch heute noch. -- Das Erlebnis war wohl: nah beim Tod, am Rand des Lebens zu stehen. 
Wir Europäer können nicht gleich vorgehen, scheint mir. Aber wie sollen wir zu unserem Gesicht oder unserer Vision kommen?

Das brauchen wir vielleicht nicht, denn was Geld ist und Karriere, ist bei uns vorgegeben. 

                                                                 **

04.06.99

eine Mücke hat mehr als einen Sinn:
Geruch und Licht. Weil sie diese Sinne hat, hat sie Wünsche.

oder waren die Wünsche zuerst und haben in der Mücke diese Sinne hervorgebracht?

                                                        *

Anregung durch Lektüre bei Albert Hofmann (LSD - Mein Sorgenkind)

Alles, was reflektiert wird, steht auf der „gewordenen Seite“.
DAS, WAS ERKANNT WIRD, IST NICHT DAS, WAS ERKENNT.

Das gilt auch für hohe mystische Erfahrungen.
Die mystische Erfahrung führt zwar näher an das Wesentliche heran, ist aber nicht das Wesentliche selbst.

In einem weiteren Zusammenhang könnte man sich fragen,
wie weit das, was erkannt wird, mit dem "Organ" zu tun hat, welches erkennt.

Es könnte beispielsweise sein, dass der menschliche Körper insgesamt wie ein Organ ist und als solches alle wahre Wirklichkeit transformiert oder filtert.

Einerseits haben wir Teil an einer Instanz, in der alles gewusst und alles erkannt ist, doch sobald wir "das!" in Besitz nehmen möchten, ist es nicht mehr da.

 

                                               *

 2000/2005

Meditation (bzw. Mystik) hat mit Geometrie zu tun.

(Für Leute geeignet, die sich im Geometrieunterricht gelangweilt haben.)

Bei der Kundalini ist es klar.
...eine Senkrechte mit Schnittpunkte.

Das christliche Kreuz ist übrigens auch eine Senkrechte mit einem Schnittpunkt.

Nun kann es sein, dass ich mich in einem ZENTRUM ausserhalb des Körpers befinde. Eines wäre z.B. über dem Kopf. Von diesem "Ort" aus kann man sich leicht eine Kraftsphäre in einer Kreisform oder Ellipse vorstellen.

Wenn man dann noch von Energien spricht und deren Bewegung, kommt man meistens auf rundläufige, in sich geschlossene Energiebahnen.

Bewusstsein hat immer einen Ort. Meinetwegen ist das ein Punkt. 
Das Bewusstsein des Menschen ist ein Punkt im Weltall, oder -- wenn es sich ausbreitet -- eine Fläche.
Eine Fläche an einem Ort zu einer bestimmten Zeit. 

Wir pflegen immer von einem "Zentrum" zu sprechen. Das wäre also eine Mitte. Darum herum ist der Umkreis oder das Umfeld, also eine Fläche, eine Kreisfläche. Im allgemeinen muss man sich aber um ein Zentrum herum eine dreidimensionale Ausdehnung vorstellen, also eine Kugel.

Wobei wir nicht wissen, in was für Ebenen solche "Zentren" überhaupt angesiedelt sind.

Es fällt uns sehr schwer, Geist nicht örtlich zu denken.
Wir meinen oft, dass Geist zumindest örtlich bezogen ist.
So ist es mit dem eigenen Geist.
Aber es ist auch klar, dass "Orte" relativ sind und nur durch Bedingungen zu "Orten" werden.

Von selbst weisen wir auch dem übergeordneten Geist (z.B. Gott) einen Ort zu. Ich bin hier, er im Himmel... Es lässt sich (gegebenenfalls) eine Linie ziehen. Ebenfalls eine Linie ziehen lässt sich stets vom Betenden zum Angebeteten. Da kann es je nach dem eine horizontale Linie geben.

In den semitischen Religionen gibt es zwischen Gott und der Welt eine Bipolarität. Oben-unten/ Licht-Dunkel/usw.

Sodann:
 Ein mystischer Durchbruch von hier nach da, ebenso wie die Vorstellungen von Diesseits und Jenseits (Himmel und Erde) sind geometrisch. (Oft könnte man von „Ableitungen“ sprechen, i.S.v. Übergang einer Figur in eine andere.) Oft ist noch eine Membrane zwischen den "Ebenen".Es geht also der Zustand1 nicht ohne Schwierigkeit in die Ableitung1' über.

Und:
"Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis" bringt den geometrischen Begriff der Spiegelung ins Spiel.

                                                           *

 

In der Meditation denkt man natürlich nicht an geometrische Figuren. Bei Menschen, die sich leicht etwas optisch vorstellen können, kann es zwar auch zu einer Visualisierung kommen, die etwas von von Geometrie enthält. 

Da ist ein Hier und ein Dort, ein Ich, ein Gegenüber, eine Fläche mit einem Aufriss, ein Feld zwischen Punkten und Polen, ein Dreieck dreidimensionaler Art. Ein Punkt mit pulsierenden Ausstrahlungen, konzentrisch.

Ich denke, dass es für uns von Bedeutung ist, den initialen oder essentiellen einzelnen Punkt zu finden, in dem das Feld der Erfahrung zusammengefasst ist. Das schlechthin EINE und EINZIGE.

Die Meditation, die alles auf den Punkt OMEGA hin reduziert (bzw.den Punkt ALPHA), ist grossartig, kann aber die Welt nicht auslöschen, diese ist immer wie ein Feld darum herum oder daraus heraus. Der EINE Punkt ist nicht stabil. 

Die Vielfalt hat einen Kern und im Kern ist Vielfalt.. Das ist und bleibt so. Die Geometrie stellt nur dar, sie erklärt nicht.

                                                        *

 

                                             Nanotechnik

Ein Naturwissenschaftler (Rohrer) sagt, dass die Probleme wegen der Zukunft nicht bei den technischen Möglichkeiten gesucht werden müssen, sondern eher beim Menschen selbst, seiner geistigen Rückständigkeit und auch in der sozialen Kluft, die sich auftut zwischen Gebildeten und Ungebildeten. Er meint, dass man sich eher um den Kontext kümmern sollte, in dem ein technischer Fortschritt entstehen wird, denn ein solcher werde zwangsläufig entstehen. Und die Anforderungen, damit umzugehen würden steigen.

                                                        *

Geistige Unmittelbarkeit    (aus dem Geist heraus leben)

Geistig unmittelbar leben können vielleicht nur arme Leute.

Von der Hand in den Mund. Keine Sorge um Besitz. Keine Vorsorge fürs Alter. Keine Krankenversicherung. Dankbar für das Gegebene und Vorhandene, ein Brot = ein Wert. Kein unnötiger Konsum, keine Kapitalbildung.

Ein paar Tage mit Hunger schaffen Dankbarkeit für das "tägliche Brot", wenn es endlich wieder zu essen gibt.  Kinder haben Wert und verkörpern Hoffnung. Man denkt sich nichts dabei. Man weiss, wie prekär das Leben ist, wie gefährdet und hinfällig man ist. Wer überlebt, hat Glück. Andere gehen zu Grunde. Immerhin dankt man für gute Momente. Erntedank geht nicht an eine Düngerfirma.

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 Islam

Die Mohammedaner haben zu leiden unter der Detailliertheit ihrer heiligen Schrift. Ihr Gott ist lebendig und gegenwärtig. Das ist ihre Stärke. Doch bis jetzt ist in islamischen Ländern verboten, den Wortlaut des Korans frei auszulegen, zu relativieren und davon zu abstrahieren. Es gibt auch kein Kontinuum der Offenbarung, keine Ergänzung zu dem vorliegenden Werk (Koran), obwohl natürlich eine zeitgemässere neue Offenbarung sehr notwendig wäre. Mit ihrem mittelalterlichen Gesetzbuch droht der islamischen Welt die Erstarrung im Geist. Da ihre Religion sehr präsent ist und andererseits die ganze Welt sich sehr verändert hat (und augenscheinlich nicht immer nur zum Schlechteren), gibt es in islamischen Seele eine Gespaltenheit. Die Verlockungen der Modernität werden durchaus gesehen. Doch von da her wird ihr religiöses Fundament in Frage gestellt. Die einen fliehen daher in die Orthodoxie zurück, also ins Mittelalter. Die anderen fangen an, Kompromisse zu machen, sind aber noch weit davon entfernt, den Islam auf eine "Reformierte Basis " stellen zu können.

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Das, was lebt in der Welt, zu Leben kommt und ausfliesst bis in diese Welt hinein, sieht immer aus wie ein Begehren. Es ist Begehren und es schafft Begehren. Es ist also nicht so, dass wir lange nach einem "Göttlichen" Willen suchen müssen.

                                                                         *

In den semitischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) hat Gott gewirkt, gesprochen, getan, .... hat sich manifestiert.  Das ist erledigt. Redaktionsschluss!

In den ostasiatischen Religionen ist Gott eher ein Schweigen.  Nun gibt es Gottes Schweigen allerdings auch bei uns, insbesondere nach dem Redaktionsschluss der "heiligen" Schriften.

Ohne dass wir wie Ostasiaten werden müssen deswegen, sollten wir auf unsere Weise dieses Schweigen ergründen. Wir müssen lernen zu horchen und zu spüren.

Und unterscheiden zwischen dem, was offenbar ist und dem, was verborgen ist.

                                               *

 

26. August 2005 

 Es erstaunt, wie viel Bedeutung die Religion hatte im Mittelalter.

Da reisen heute Millionen von Leuten zu alten Kirchen, nur um sie gesehen zu haben und zu knipsen. Sehen , Gesehenhaben und Abhaken.

 Im Mittelalter reiste man vielleicht zu denselben Kirchen und Klöstern, vorwiegend aber aus religiösen Motiven. Man reiste suchend, nicht der Sensation wegen, sondern der Vertiefung wegen. Man wollte an einen Ort der Kraft und der Wunder gehen und vielleicht an einem Wunder teilhaben.

Hier gibt es ein Pilgerhospiz aus dieser Zeit. Früher kamen viele Leute wegen einer Wunderhostie, welche die Fähigkeit hatte, Blut zu schwitzen. Sie pilgerten also zu etwas Sensationellem der höheren Art und erwarteten einen Eindruck von Kraft oder eine Heilung.  

Heute fährt dieselbe Kategorie von Menschen zu Tausenden auf Motorrädern an diesen Stätten früherer Wunder vorbei, ohne anzuhalten. Die knipsen nicht mal. Sie befurzen nur alles.

Sie sind im Besitz einer Maschine, die ihnen die Illusion gibt, grösser zu sein als sie sind und freier als sie sind.

 

Naturwissenschaft?                                                       

 Ideal wäre es, wenn die Menschheit mit der Zeit wirklich verstehen könnte, wie die Materie entstanden ist. Oder wie die menschlichen Körper entstanden sind.

Die naturwissenschaftliche Erklärungen für das, was auf der Erde existiert – also auch für das menschliche Leben -- sind bis jetzt derart lächerlich und dumm, dass sogar die Erklärungsversuche der dümmsten Religionen noch besser sind.

                                                *    

Ist das Jenseits eine Erlösung und ein Gang in die Freude?

Das ist nicht ausgeschlossen. 

Es könnte sein, dass es etwas Grosses und Zusammenhängendes gibt, zu dem wir nach dem Tod besser gehören können als jetzt mit dem Körper.

Das Leben in einem Körper könnte man ansehen als das Leben in einer Aussenstation, ähnlich wie der Aufenthalt von Astronauten in einer Raumkapsel .

 

Die Krone der Schöpfung.

Der Mensch ist ein Bildnis von Gott? Meinetwegen. Aber:

Es gab 100 Millionen Jahre lang Dinosaurier. Zu Zeiten der Dinosaurier war der Dinosaurier das Bildnis Gottes.  Oder nicht?

O Gott, wie sahst du da aus!

Aber jetzt kommt es noch dicker. Wir müssen aufpassen in Zukunft.  Denn es kann sein, dass wir eine Art "Dinosaurier von heute" sind.  Und das, was Gott ist, könnte in ein paar Tausend oder Millionen Jahren etwas Anderes zum Vorschein bringen als nur Menschen als Krone der Schöpfung.

Man meditiere den Unterschied zwischen Dinosaurier und Mensch und den Unterschied zwischen Mensch und dem späteren (ÜBER-) Menschen!

                                                           *

"Die Vernunft, die die Menschen lenkt, ist grösser als die Vernunft, die die Menschen haben."

(ich glaube, es ist ein Eigenzitat)

                                                           *

 

1976 habe ich folgende Zeitungsnotiz ausgeschnitten:

Am 25. Parteitag, 1976, charakterisierte Breschnew die Lage der Nation mit folgenden Worten:

"Wir haben eine neue Gesellschaft geschaffen, eine Gesellschaft, wie sie die Menschheit noch nie gekannt hat. Das ist eine Gesellschaft mit einer krisenfreien, ständig wachsenden Wirtschaft, reifen sozialistischen Beziehungen und wahrer Freiheit. Das ist eine Gesellschaft, in der die wissenschaftlich-materialistische Weltanschauung herrscht. Das ist eine Gesellschaft der festen Zuversicht in die Zukunft und der lichten kommunistischen Perspektiven. Ihr öffnen sich die endlosen Weiten eines weiteren allseitigen Fortschritts."

                                                           *

OFFENBARUNG

Bewusstsein ist eine Spiegelung.

Was ist ohne Spiegelung?

Das was ohne Spiegelung ist, lässt sich nicht beschreiben , es sei denn , da wäre ein Spiegel, der es kann.

Wir können also nicht wissen, wie das ist, das KEINE Spiegelung kennt.

Umgekehrt aber können wir annehmen, dass die ganze Welt DER Spiegel ist von dem Wesen, das SELBST nicht er Spiegel ist.

Kann jenes Wesen ohne Spiegelung existieren? ohne Welt? ohne irgendwo und irgendwie erkannt zu werden, bzw. "real" zu werden?

                                                           *

"Das Wesen, das die Welt als Spiegel erschafft", kann man das sagen? Wird überhaupt etwas erschaffen?

Man sagt auch : "Es tut sich kund". Tut es sich zum Beispiel in der Bibel kund, wie behauptet wird? Oder im Koran, bei dem vorgeblich Gottes direkte Rede enthalten ist? 

Oder tut sich das Wesen in der naturwissenschaftlichen Erkenntnis kund? Nicht wahr:  Natur gibt es schon lange, das zunehmende Verständnis für die Gesetze der Natur hingegen ist neuer. Das gehört ebenso zur Kategorie Offenbarung wie "heilige" Bücher.

Das verborgene Wesen offenbart sich demnach heutzutage nicht mehr durch neue "10 Gebote", sondern eher durch "100 Naturgesetze". Naturwissenschaftliche Erkenntnis ist für den Menschen die neue Offenbarung, denn sie offenbart Gesetze, die aus dem verborgenen Wesen heraus gekommen sind.

Diese Natur-Offenbarung geht in die Einzelheiten der Aussenwelt. Das hat einen anderen Wert als die Offenbarungen von SINN und IDENTITÄT , die das persönliche geistige Leben betreffen, und zentral sind.

Der einzelne Mensch braucht bestimmt immer eine Offenbarung, die das SELBST betrifft, und das Zusammengehören, die eigene geistige Identität, und dergleichen betrifft. Das ist das, was man eher ins Jenseits mitnehmen kann als die Kenntnis über ein Stück der Natur.

Dennoch: Innen und aussen, Sinn und Wissen müssen nicht immer im Gegensatz stehen. Offenbarung in äusseren Belangen (Kenntnis der Natur)  und solche zu inneren Belangen haben die gleiche Quelle. Beide Offenbarungsarten müssen auf ihren geistigen Gehalt hin erfahren werden. Geist ist es allemal, der sich kundtut, mal ist der Offenbarungscharakter so, mal anders. Um das zu verstehen, braucht die Menschheit allerdings ein erweitertes Sensorium für Zusammenhänge.

Das Wirken des grossen Geistes, der jenseits der Spiegelung steht, ist die Natur, ebenso aber das menschliche Wissen über die Natur.

Wenn wir jetzt aber auch die Bedürfnisse der persönlichen Sinnerfüllung des einzelnen Menschen betrachten, ist es so: In der Kenntnis von Gesetzen der Natur kann der einzelne Mensch nicht eine persönliche Sinnerfüllung finden. Der Mensch muss auch sein Inneres, sein Selbst, pflegen.

Es wird beides möglich sein, wenn beides als geistig anerkannt wird. Natur ist geistig, sie hat spirituellen Wert, Natur lebt, Wissen über sie ist Offenbarungswissen. Wieso sollte da eine sinnvolle Beziehung zur äusseren Natur nicht möglich sein?

Eine sinnvolle Beziehung ist eine geistige (spirituelle) Beziehung. Da der Mensch mit einem Stück Natur, dem eigenen Körper, auf der Erde lebt, ist die Erkenntnis des Offenbarungscharakters aller natürlichen Phänomene entscheidend für eine individuelle Sinnerfüllung zu Lebzeiten. Es geht darum, sich als in die Natur eingebettet zu erfahren, weil sie geistig ist,  und damit auch zum eigenen Körper eine gute Beziehung zu finden.

Nicht im Himmel beginnt das wahre Leben.  Es findet im Gegenteil schon jetzt statt.

Und sollte es ein körperloses Leben nach dem Tod geben, so wird uns das Wissen, dass die Natur Offenbarung ist, bestimmt weiter helfen. Noch mehr wird uns vielleicht helfen, wenn wir auch das Wissen, welches wir über die Natur gewonnen haben, als Offenbarung verstanden haben.

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Wenn ein Mensch merkt, dass man ihn anschaut...

Was ist das?

 

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Krieg führt zu Bildung, Fussball zu Verblödung

 

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Wir können keine Kalorie selbst herstellen.

 

Die Sonnenverehrung unserer Vorfahren hat etwas Wichtiges begriffen.

 

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Gedanken scheiden Säfte aus im Körper.

Man muss sehr aufpassen, was für Gedanken man hat.

 

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Um des Seins willen hält das absolute Wesen uns seienden Wesen den Himmel verschlossen.

 

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  Bibel-Archäologie:

Das Wort GLAUBEN.        gemeint ist Verstehen.

 

"Wer da glaubt an mich…"

das kann man nur so deuten: "Wer verstanden hat, was ich gesagt habe."

 

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